Eine Fort- und Weiterbildung im Beruf nutzen

Wissenswertes zum MPU Berater

Egal ob Alkohol, Drogen und schwerwiegende Verkehrsverstöße, all dies sind Situationen, die im Straßenverkehr in vielen Fällen zu einem Eintrag in das Verkehrszentralregister führen und in manchen Umständen droht sogar ein Fahrverbot oder ein Führerscheinentzug. Gerade wenn sich solche Vergehen anhäufen, blüht den Verkehrssündern der Gang zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU). Für die meisten dürfte der sogenannte Idiotentest ein Dorn im Auge sein, denn man darf sich nicht nur auf einen sehr teuren Spaß einstellen, ebenso die Chancen, den Führerschein gleich nach dem ersten Anlauf wiederzubekommen, liegen bei nur etwa 40%. Aus diesem Grund ist eine genaue Vorbereitung das A und O, um den Schwierigkeiten bei der MPU aus dem Weg zu gehen.

Zu einer MPU wird man allerdings von niemanden automatisch angemeldet, um die Anmeldung muss sich die jeweilige Person selbst kümmern. Dabei muss es sich um einen anerkannten Träger handeln. Dort wird dann ein Reaktionstest und eben der Medizincheck durchgeführt. Anschließend begleitet ein Psychologe das zur MPU gehörende Gespräch. Dieser muss durch Fragen, die Fahrtauglichkeit des Verkehrssünders testen und analysieren, ob dieser über sein Fehlverhalten nachgedacht hat. Die Aufgabe des Probanden liegt nun darin, bei der Untersuchung glaubhaft darzulegen, dass man sich ernsthaft mit dem eigenen Problem auseinandergesetzt hat und wie man in Zukunft gewährleistet, dass es nicht zu einem wiederholten Vergehen kommt.

Solche Fragen können vorher in einem Vorbereitungskurs mit einem MPU Berater erprobt werden. Durch die Erprobung ist man im Ernstfall nicht nur vorbereitet, sondern ebenfalls der Druck fällt deutlich ab. Man erhält wichtige Informationen, wie man sich in bestimmten Fragestellungen verhalten soll und man erhält Formulierungsansätze, falls eine spezielle Frage gestellt wird. Darüber hinaus sind gute MPU Berater, zum Beispiel von Fahrlehrer-Fachschule City Drive, selbst Psychologen oder Fahrerlehrer mit mehrjähriger Berufserfahrung und können sich dadurch persönlich gut in die Lage des Gutachters oder Probanden versetzten. Selbstverständlich kostet auch ein Vorbereitungskurs ein wenig Geld, betrachtet man jedoch die Erfolgschancen, so ist es dennoch empfehlenswert, einen Kurs zu besuchen. Nur sollte man die Augen aufhalten vor unseriösen Anbietern, die oft heiße Luft erzählen, wenn mit einer Geld-Züruck-Auktion oder einem garantieren Bestehen der Prüfung geworben wird.

Wer persönlich gerne MPU Berater werden möchte, kann dies im Rahmen einer Fortbildung bei einer Akademie tun. Rechtlich geschützt ist der Begriff zwar nicht, trotzdem ist es ratsam, nicht ganz ohne Vorbildung eine Ausbildung zu beginnen. Die Unterrichtseinheiten sind dabei in verschiedenen Modulen aufgebaut, wobei eine Einheit in der Regel 45 min beträgt. Dort erfährt der Auszubildende wichtige Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingungen, sowie Schulungen und Techniken in Beratungspsychologie. Darüber hinaus werden Erstgespräche praktisch durchgespielt und im Anschluss daran professionell ausgewertet.